Wir verwenden Cookies, damit Sie diese Website optimal nutzen können. Indem Sie unsere Website weiterhin ohne Änderungen der Einstellungen nutzen, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.

Neujahrsbrief? Neujahrsbrief! Newroztan Pîroz Bet!

Liebe Freundinnen und Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer von HAUKARI e.V.!

Anfang dieses Jahres haben wir es verpasst, Euch/Ihnen unsere Grüße und Wünsche zum Jahreswechsel zu schicken. Deshalb nutzen wir jetzt das Kurdische Neujahrsfest NEWROZ, um dies nachzuholen.
Wir möchten uns – auch im Namen unserer Partnerinnen und Partner in Kurdistan-Irak, des Frauenzentrum KHANZAD in Sulaimania und des Kunst- und Kulturzentrums Kifri - bei allen MitstreiterInnen, SpenderInnen und Förderinstitutionen für die Unterstützung im vergangenen Jahr bedanken. Wir wünschen Euch/Ihnen und uns einen sonnigen Frühlingsanfang, ein gesundes und ereignisreiches Neues Jahr und vor allem, dass wir einen Schritt weiterkommen beim Dringendsten und Drängendsten: Der Stärkung internationaler solidarischer Netzwerke zur Entwicklung von Gegenentwürfen zu Krieg und Terror, zu Verteilungskämpfen und Naturzerstörung und zu weltweit zunehmenden Nationalismen, Fundamentalismen und Rassismen.

Mit einer guten Nachricht hat das kurdische Neujahr schon begonnen: weiterlesen

Weiterlesen …

2019 von Admin

Die Bohème von Kifri

HAUKARI e.V. unterstützt seit 2014 den Aufbau des Jugend- und Kulturzentrums in Kifri. Das Zentrum wird unter anderem gefördert von medico international, sie stellten auch Mittel für das „Friedens- und Kulturfestival“ zur Verfügung.
Hier ein Reisebericht von Anita Starosta, medico international. Dieser Beitrag erschien zuerst im medico-Rundschreiben 4/2018.

Weiterlesen …

2018 von Admin

PraktikantInnen gesucht!

HAUKARI e.V. ist ein 1995 gegründeter gemeinnütziger entwicklungspolitischer Verein mit dem Arbeitsschwerpunkt Irak und Kurdistan-Irak. Hier fördert HAUKARI e.V. lokale PartnerInnen in den Bereichen Beratung/Empowerment von Frauen mit Erfahrung sozialer und politischer Gewalt sowie Erinnerungsarbeit/Erinnerungskultur. Aufgrund der akuten Krise im Irak sind wir zurzeit auch in der Hilfe für irakische Binnenflüchtlinge aktiv. Unsere Projekte werden gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) und des Auswärtigen Amtes sowie Fördermitteln privater Stiftungen und NROs und Spenden.

In unserem Berliner Projektbüro bieten wir ab sofort

PRAKTIKUMSPLÄTZE

für StudentInnen der Sozial-, Human-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften

Hier geht es zur PDF.

2018 von Admin (Kommentare: 0)

Tagung Trauma- und Resilienzpolitiken

Liebe Freundinnenund Freunde von HAUKARI e.V.

In Europa erleben wir zurzeit eine zunehmende Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen und ebenso gegen die mit ihnen solidarischen Personen. In diesem Kontext werden auch ursprünglich emanzipatorische und kontextbezogene Konzepte der psychosozialen Arbeit immer mehr zu Instrumenten von Kontrolle und Ausgrenzung.

Der Begriff „Trauma“ steht ursprünglich für die Anerkennung der psychischen Folgen von Krieg und Gewalt. Heute gibt es in den medialen, politischen und akademischen Debatten die Tendenz, nach Europa geflüchtete Menschen pauschal als eine Gruppe der „Traumatisierten mit Gefährdungspotential und Behandlungsbedarf“ zu konstruieren und in der Folge zu stigmatisieren und zu pathologisieren. Dadurch wird aus dem Problem der gewalttätigen,
ausgrenzenden Verhältnisse ein Problem der davon Betroffenen.
Eine Debatte um die Wechselbeziehungen zwischen gesellschaftlichen Verhältnissen und individuellem Leid wird im derzeitigen politischen Klima immer schwieriger. Auch in der Entwicklungszusammenarbeit in Kriegs- und Konfliktregionen haben Traumaprojekte Hochkonjunktur. In Anbetracht fehlender politischer Lösungen werden hier bisweilen ganze Bevölkerungsgruppen mit individualisierenden, biomedizinischen Traumadiagnosen überzogen und so der Blick auf die politischen Ursachen der Gewalt verstellt. Auch der Begriff der „Resilienz“, der ursprünglich für den Blick auf die Stärken, Ressourcen und Widerstandskräfte von Menschen gegen äußere Gewalt steht, erfährt eine neue Bedeutung: Unter dem Titel „Resilienz“ wird von Menschen, die von Krieg, Gewalt und rassistischer Ausgrenzung
betroffen sind, erwartet, dass sie sich individuell stärken, um in der Krise zurechtzukommen und von Flucht und Migration Abstand zu nehmen. Die Verantwortung wird an die einzelnen Betroffenen zurückdelegiert. So werden Trauma- und Resilienzdiskurse ihrer politischen Dimension beraubt und zu Instrumenten, die den Status Quo festigen.

Als professionelle und ehrenamtliche Helfer*innen, die sich in der psychosozialen Arbeit mit Geflüchteten und/oder in Kriegs- und Krisengebieten engagieren, bewegen wir uns in einem permanenten Spannungsfeld: Auf der einen Seite wissen wir, wie immens wichtig und wertvoll für Betroffene von Krieg und Gewalt psychosoziale und ressourcenstärkende Unterstützung und Traumaberatung sein können. Auf der anderen Seite werden wir mit eben dieser Praxis zunehmend vereinnahmt für nationale und europäische Sicherheitsstrategien der Abschottung und Fluchtbekämpfung.
Wir denken, es ist an der Zeit, uns über dieses politische und professionelle Dilemma auszutauschen und gemeinsam Positionen und Auswege zu diskutieren.
Wir wollen dies zusammen mit Kolleg*innen aus dem Irak, Libanon, Palestina, Ägypten und Südafrika tun, deren reiche und vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Gewalt in einer von westlichen Expert*innen dominierten Trauma- und Resilienzdebatte viel zu häufig ausgeblendet werden. Im Ergebnis möchten wir auf den Podien und in den Arbeitsgruppen alternative, solidarische und emanzipatorische Praxen psychosozialer Arbeit gemeinsam sichtbar machen.
Wir laden Sie und Euch ein, an dieser in vielerlei Hinsicht grenzüberschreitenden Debatte teilzunehmen!

Die Tagung wird zusammen mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.), dem Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil (FATRA e.V.) und HAUKARI e.V. organisiert.

Weitere Informationen zum Programm, Ort, Anreise und der Anmeldung im beiliegenden Flyer

2018 von Admin (Kommentare: 0)

Empowerment von Frauen inmitten von Krieg und Flucht

HAUKARI e.V. lädt ein zu einer Diskussionsveranstaltung:

Beratung und Empowerment von Frauen inmitten von Krieg und Flucht:
Praxisberichte aus dem Libanon, dem Irak und der Region Kurdistan/Irak

Datum:       Dienstag, den 16. Oktober 2018
Zeit:           17.00 bis 19.30 Uhr
Ort:            Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
                 Sebastianstr. 21, 10179 Berlin, (U6, U-Bhf. Moritzplatz)

Inmmitten der eskalierten Krisensituation in Syrien, dem Irak und angrenzenden Ländern der Nahostregion leisten lokale Frauenorganisationen tagtäglich Hilfe für Frauen mit vielfältigen überlappenden Erfahrungen von Gewalt: Frauen, die Verschleppung und Versklavung durch den „Islamischen Staat“ überlebt haben und/ oder Bombardierungen und Terror entkommen sind; Frauen die in Geflüchtetencamps und Gastgemeinden tagtäglich Stigmatisierung und geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind. Angesichts dieser Herausforderungen haben sie kontextspezifische ganzheitliche Beratungsansätze entwickelt, die Schutz, Beratung und Empowerment von Frauen verbinden.

Sechs Mitarbeiterinnen von Frauenorganisationen aus dem Libanon, dem Irak und der Kurdischen Region im Irak berichten von ihren Arbeitserfahrungen und ihrem gesellschaftspolitischen Engagement gegen Gewalt und für Geschlechtergerechtigkeit in ihren Ländern. 

Die Gäste sind:
Hanaa Edwar, Direktorin der Al Amal Association, Baghdad/Irak, Bahar Munzir, Direktorin der People‘s Development Organization, Sulaimania/Region Kurdistan/Irak; Lava Muhammad und Niga Jamal, Rechtsanwältin und Sozialarbeiterin im KHANZAD Frauenzentrum, Sulaimania/Region Kurdistan/Irak; Fatme El Hajj und Maram Nabhani, Rechtsanwältin und Sozialarbeiterin bei KAFA -Enough Violence and Exploitation, Beirut/Libanon

Wir freuen uns auf die Berichte der Kolleginnen und den Austausch mit hiesigen FachkollegInnen aus der Arbeit mit Geflüchteten, der Entwicklungszusammenarbeit und mit allen Interessierten.

Die Veranstaltung wird moderiert von HAUKARI e.V. und findet in deutscher Sprache statt.

Zur Einladung

2018 von Admin (Kommentare: 0)

Kontakt

Haukari e.V.

Falkstr. 34
60487 Frankfurt/M., Germany

Telefon: +49 (0) 6970760278
E-mail : info@haukari.de

Spenden

Zur Fortführung unserer Arbeit benötigen wir Ihre Spende.   Ihre Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Haukari besitzt das Spendensiegel des DZI . Über die verschiedenen Möglichkeiten unsere Arbeit zu unterstützen klicken Sie hier .

Newsletter Eintragen

© Copyright 2014 Haukari e.V.. All Rights Reserved by Haukari e.V..